Agentur für Kommunikation,
Organisation und Management

MOROdigital – Modellvorhaben der Raumordnung „Digitale Infrastruktur als regionaler Entwicklungsfaktor“

Ausgangssituation

Gut versorgte Regionen sind im Vorteil gegenüber denjenigen Regionen, die im Breitbandausbau noch nicht in ausreichendem Maße vorangeschritten sind.
Umso wichtiger ist es, eine flächendeckende Verfügbarkeit von Breitbandnetzen auch in strukturschwachen und ländlichen Regionen aufzubauen, um diese langfristig im Wettbewerb um Einwohner und Arbeitsplätze zu stärken. Mittelfristig ist ein flächendeckender und zukunftssicherer Breitbandinfrastrukturausbau notwendig, um den wachsenden Bedürfnissen der Informations-und Kommunikationsgesellschaft gerecht zu werden und zugleich die Wirtschaftskraft Deutschlands zu stärken. Es stellt sich aber die Frage, warum ein leistungsfähiges Breitbandnetz in Deutschland, insbesondere im Hinblick auf die positiven wirtschaftlichen Effekte, bis heute noch nicht flächendeckend verfügbar ist. Die Antwort liegt in den hohen Ausbaukosten, die vor allem beim Tiefbau anfallen sowie in den aus wirtschaftlicher Sicht zu geringen Renditeaussichten in ländlichen Regionen.

Programm

Aktionsprogramm „Modellvorhaben der Raumordnung“

Lead Partner/Auftraggeber/Kunde

Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)

Projektpartner

Deutsches Institut für Urbanistik (Difu)

Laufzeit

2014 bis 2016

Inhalt

Die Verfügbarkeit von Breitbandinfrastrukturen in allen Regionen Deutschlands ist entscheidend für die Wirtschafts- und Regionalentwicklung. Immer öfter werden Standortentscheidungen nach diesem Kriterium getroffen. Mit MOROdigital wird der Fokus des Breitbandausbaus auf die Aspekte der Regionalentwicklung gelenkt, um positive Impulse für das Agieren im Strukturwandel identifizieren und weitergeben zu können.

Ziele

 
  • Unterstützung der Akteure aus Regionen, die mit niedriger Bandbreite ausgestattet sind, die kommunale/regionale Breitbandversorgung eigeninitiativ zu verbessern.
  • Bereits vorhandene Informationen sollen für sie gebündelt, aufbereitet und frühzeitig verfügbar gemacht werden.
  • Im Rahmen von Transferwerkstätten sollen sich die beteiligten Modellvorhaben regelmäßig austauschen können und fachkundige Vorträge und Beratung von ExpertInnen erhalten.
  • Relevante Erfahrungen der Akteure dieser Modellvorhaben sollen ebenfalls in geeigneter Form zusammengefasst und der interessierten Öffentlichkeit verfügbar gemacht werden
 

Aufgaben der atene KOM

 
  • Initialstudie zum Breitbandausbau in strukturschwachen ländlichen Regionen
  • Entwicklung von Auswahl- und Evaluationskriterien (für die Bewerbung als Modellprojekt
  • Evaluierung des Modellvorhabens
  • Organisation und Durchführung einer Fachtagung zur Einführung in das Thema
  • Organisation und Durchführung eines Interessenbekundungsverfahrens, inkl. der Auswahl von acht Modellvorhaben
  • Organisation und Durchführung von zwei Transferwerkstätten
  • Kontinuierliche Begleitung und Betreuung der ausgewählten Modellvorhaben
 

Keywords

 
  • Infrastruktur
  • Regionalentwicklung
  • IKT
 

Projektwebsite

www.moro-digital.de

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