Logo und Link Bundesförderprogramm Breitband

Eine flächendeckende Versorgung mit 50 Mbit pro Sekunde in den kommenden drei Jahren ist das erklärte Ziel der Bundesregierung. Dazu stellt der Bund im Rahmen des Bundesförderprogramms Breitband über vier Milliarden Euro zur Verfügung. Für die Antragsteller (Kommunen und Landkreise) bietet die Richtlinie „Förderung zur Unterstützung des Breitbandausbaus in der Bundesrepublik Deutschland“ verschiedene Möglichkeiten bei der Realisierung von Breitbandprojekten.

So werden zum einen Beratungsleistungen für die Vorbereitung und Planung von Infrastrukturmaßnahmen mit bis zu 50.000 Euro unterstützt. Zum anderen können konkrete Infrastrukturmaßnahmen ab einer Bagatellgrenze von 100.000 Euro gefördert werden; die maximale Förderhöhe beträgt 15 Millionen Euro.

Mit dem Förderbetrag können die Kommunen entweder die Wirtschaftlichkeitslücke schließen, die sich bei den TK-Unternehmen ergibt, wenn diese ein Breitbandnetz in unterversorgten Gebieten errichten (Wirtschaftlichkeitslückenmodell) oder passive Infrastrukturen wie z. B. Glasfaserstrecken errichten, die sie dann an Netzbetreiber verpachten können (Betreibermodell).

Im Rahmen des Bundesförderprogramms sind Fördermittel des Bundes mit anderen Förderprogrammen (z. B. der Länder) kombinierbar. Die Länder stellen über 600 Millionen Euro (Erlöse der „Digitalen Dividende II“) bereit.

Der Fördersatz des Bundes beträgt im Regelfall 50 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben. In Kombination mit anderen Fördermitteln, z. B. der Bundesländer, kann der Fördersatz auf bis zu 90  erhöht werden. Der Eigenanteil der Kommune liegt bei zehn Prozent.

Die atene KOM GmbH ist beliehener Projektträger des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur.

Weitere Informationen und die notwendigen Dokumente für die jeweiligen Förderaufrufe finden Sie auf den folgenden Seiten.