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17.07.2017 15:11

Förderbescheidübergabe durch Staatssekretärin Dorothee Bär

Die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI), Dorothee Bär, übergab am 14. Juli 2017, zwei Förderbescheide für Mittel aus dem milliardenschweren Bundesprogramm für den Breitbandausbau an die Gemeinden Röslau und Döhlau. Kommunen und Landkreise in strukturschwachen Gebieten erhalten dadurch bis zu 50.000 Euro für Beratungsleistungen. Mit dem Geld können sie Ausbauprojekte für den Breitbandausbau planen und Antragsunterlagen für eine Bundesförderung dieser Projekte erstellen. In einem zweiten Schritt stellt das BMVI bis zu 15 Millionen Euro für jedes einzelne Infrastrukturprojekt zur Verfügung.


Dorothee Bär (Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur) und Hans-Peter Friedrich (MdB) mit Förderbescheidempfängern nach der Förderbescheidübergabe am 14.07.2017 im Institut für Informationssysteme der Hochschule Hof. Foto: atene KOM/Christina Flore.

Auf der Veranstaltung „Digitalisierung als Chance – Wie die Wirtschaft im Landkreis Hof profitieren kann“ sprach Frau Dorothee Bär (MdB) zunächst über die Ausbauentwicklung sowie die Zukunft der Digitalisierung in verschiedenen Branchen und Firmentypen und übergab anschließend die zwei Förderbescheide für Beratungsleistung an die Bürgermeister der Gemeinden Röslau und Döhlau.

Alexander Dobrindt, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur:

„Das Bundesprogramm für superschnelles Breitband ist ein Riesenerfolg. Die große Nachfrage der Kommunen hält unvermindert an: Täglich erreichen uns neue Förderanträge, die wir schnell und unbürokratisch entscheiden. Wir machen allen Kommunen und Landkreisen ein Angebot, das Bundesprogramm zu nutzen, damit es bis 2018 auf der Landkarte keine weißen Flecken mehr gibt.“

Seit Beginn des Bundesprogramms am 18. November 2015 konnten bereits über 1.760 Förderanträge für Beratungsleistungen von Kommunen und Landkreisen aus ganz Deutschland positiv beschieden werden. Mit dem Bundesprogramm erhalten die Regionen einen Netzzugang von mindestens 50 Mbit pro Sekunde. Die Anträge können unter Opens external link in new windowwww.breitbandausschreibungen.de eingereicht werden.

Mit dem Bundesförderprogramm wird der Netzausbau technologieneutral gefördert. Der Fördersatz beträgt 50 bis 70 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten. Da das Bundesprogramm mit Förderprogrammen der Länder und der EU kombinierbar ist, kann der Förderanteil auf bis zu 90 Prozent gesteigert werden. Insgesamt stehen für die Breitbandförderung aus Bundesmitteln rund vier Milliarden Euro bereit.

Für Unternehmen in ländlichen Regionen bietet digitale Transformation die Chance, Prozesse zu optimieren und neue Märkte zu erschließen und damit einen entscheidenden wirtschaftlichen Vorteil zu erlangen.

Tim Brauckmüller, Geschäftsführer atene KOM GmbH:

„Was für Privathaushalte gilt, gilt für Unternehmen erst recht. Viele unternehmerische Anwendungen beanspruchen zum Teil hohe Bandbreiten und fordern leistungsstarke Infrastrukturen – besonders auch im ländlichen Raum! Gerade dort wird die Breitbandzugangsinfrastruktur benötigt, um den Standort wettbewerbsfähig und attraktiv für Unternehmen und Familien gestalten zu können.“


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